Recht & Datenschutz

DSGVO und KI-Software: Was Betriebe wissen müssen

AV-Vertrag, Serverstandort, Training mit Kundendaten, EU AI Act: Was kleine und mittlere Betriebe beim Einsatz von KI-Software beachten müssen.

Von Redaktion ki-webshop.com (WW Solutions) · Veröffentlicht am · Aktualisiert am · 7 Min. Lesezeit

Die Grundlagen

Sobald eine KI-Software Namen, Telefonnummern, Kennzeichen oder Arbeitszeiten verarbeitet, gilt die DSGVO. Der Betrieb bleibt Verantwortlicher, der Softwareanbieter ist Auftragsverarbeiter.

Checkliste für die Auswahl

  • Bietet der Anbieter einen AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO an?
  • Wo stehen die Server? Gibt es Unterauftragnehmer außerhalb der EU?
  • Werden Ihre Daten zum Training von KI-Modellen verwendet?
  • Gibt es ein Rollen- und Rechtekonzept?
  • Wie werden Daten gelöscht, wenn Sie kündigen?

EU AI Act

Der EU AI Act stuft KI-Systeme nach Risiko ein. Die meisten Büro- und Organisationsanwendungen im Mittelstand fallen in niedrige Risikoklassen. Transparenzpflichten – etwa der Hinweis, dass ein Text KI-gestützt erstellt wurde – sollten Sie dennoch kennen.

Praxis-Tipp

Fragen Sie vor Vertragsabschluss aktiv nach AV-Vertrag und Serverstandort. Seriöse Anbieter haben die Antworten parat. Alle von uns empfohlenen Lösungen geben an, DSGVO-konform zu arbeiten.

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